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Der 1974 gegründete Park schützt 51 Inseln auf fast 1.500 km² und wurde 1982 zum ASEAN-Kulturerbepark erklärt; Koh Lipe liegt an seinem Rand.
Thailands erster UNESCO Global Geopark, 2018 anerkannt, umfasst unter anderem den Tarutao-Nationalpark und seine Insellandschaften.
Ein steiler Pfad führt zu drei Aussichtspunkten, der höchste auf rund 150 m, mit Blick über Koh Lipe und den Archipel; einst sollen hier Piraten nach Schiffen Ausschau gehalten haben.
Eine Insel voller vom Meer polierter schwarzer Kiesel; der Legende nach wird verflucht, wer einen davon mitnimmt.
Eine in den 1930er-Jahren eröffnete Strafkolonie; im Zweiten Weltkrieg vom Festland abgeschnitten, wurden Häftlinge und Wärter in der Meerenge zu Piraten.
Zu den Vollmonden im Mai und November enden drei Tage mit Gesang und Tanz damit, dass ein kleines, mit Opfergaben beladenes Boot das Unglück aufs Meer hinausträgt.
Das thailändische Neujahr vom 13. bis 15. April wird mit Wasserschlachten und Gaben an Ältere und Tempel gefeiert.
Beim Novembervollmond setzt man kleine Flöße aus Bananenblättern, Blumen und Kerzen aufs Wasser, um den Gewässern zu danken.
Abends liegen Fisch, Tintenfisch und Garnelen auf Eis vor den Restaurants und werden auf Wunsch frisch gegrillt.
Kurkuma-Currys, die saure Suppe Gaeng Som und feurige Salate: Die Küche des Südens gehört zu den schärfsten des Landes.
Satun ist überwiegend muslimisch geprägt: Daher gibt es Roti, Khao Mok Gai (gewürzter Hähnchenreis) und viele Halal-Lokale, auch auf der Insel.